
Die letzte Nacht habe ich im vier Stern Hotel Le Château de Sable übernachtet. Hört sich extrem luxuriös an. Wobei das gute Château wohl schon bessere Zeiten hatte. Zwei der Sterne sind definitiv verblasst, aber auch der Preis entsprach glücklicherweise nicht einem vier Stern Hotel. Das Hotel wird von zwei jungen Männern auf eine eher unkonventionelle Art geführt (Anm. für Manuela und Carmen: der eine erinnerte mich an Matthias Daum von Servus-Grüezi-Hallo. Hatte die gleiche Frisur)😄.
Petit déjeuner gab es erst um 8:30. Die beiden sind offenbar keine Frühaufsteher. Nun da heute eine kurze Etappe anstand, störte mich das nicht. An den meisten Orten gib es ein kleines oder auch mal ein grösseres Frühstücksbuffet. Hier wurde man gefragt was man möchte. Das bezog sich allerdings eher auf die Menge, denn zur Auswahl stand: Kaffee oder Tee, Orangenjus, Croissant, Pain au Chocolat, Baguette und dazu Butter und Confiture. Das ganze war nicht sehr effizient, aber wie gesagt, ich hatte es ja heute nicht eilig, sonst wäre ich langsam nervös geworden. Und ich sag‘s euch Croissant und Baguette kann ich bald keine mehr sehen. In der Ferne lernt man zu schätzen, was man zu Hause hat. Ich freue mich auf jeden Fall auf René‘s selbst gebackenes Brot. Aber da man nie so genau weiss wann es wieder etwas zu essen gibt, habe ich meinen Bauch gefüllt.

Der heutige Morgen hat eigentlich vielversprechend begonnen.

Als ich dann allerdings loslief, war es bewölkt und ziemlich windig. Aber das ist ja das schöne hier, in der Bretagne wechselt das Wetter schnell und so war der Himmel am Nachmittag wieder wolkenlos.




Der Weg führte heute nicht hoch über den Klippen durch, dennoch ist die Küste hier sehr rauh und geprägt von eindrücklichen Felsformen.






Zur Abwechslung logiere ich heute wieder auf einem Campingplatz. Diesmal ist das Tiny House richtig luxuriös. Im Gegensatz zum letzten kann man stehen und es hat sogar einen Tisch mit zwei Stühlen und eine Heizung.


Aber mit dem Essen ist es eher schwierig. Der Campingplatz hat nur eine Bar, da gibt’s wenigstens Bier und Restaurants hat es keine in der näheren Umgebung. Ein bescheidenes Angebot an essbarem hatten sie. So deckte ich mich mit einer Dose Sardinen und einem Sack Chips ein. Zmorge gibt’s morgen natürlich auch nichts. So habe ich vorsorglich noch ein Mars und ein Snickers gekauft. Gemäss meiner Recherche müsste morgen nach ca. 10 km ein Lebensmittel Geschäft kommen. Das sollte zu schaffen sein.


Liebe Yvonne
Mit viel Freude erwarte ich jeden Abend, um deine tollen Berichte zu lesen.
Es ist jeder Tag spannend und wunderschöne Fotos.
Aber diese Wanderwege sind ja sehr schlecht, für so einen offiziellen Wanderweg.
Währe nichts für mich.
Ich wünsche Dir auch eine tolle Zeit in deiner 2.Hälfte Wanderferien.
Du hast mich inspiriert.
Ich werde nächstes Jahr wenn ich 60ig werde 7 Wochen in Südfrankreich in einer schönen Wohnung leben und Freunde und Familie kommen mich besuchen.
Freue mich riesig.
Liebste Grüsse
Margot
Merci für den persönlichen Kommentar 😜 Mit Sardinen/Chips und Mars/Snickers wäre ich verloren – hab grad 160g Pasta verdrückt 😅🤷🏻♀️
schad ischs nöd de daum xi😂