
Heute Morgen war eine ganz spezielle Stimmung. Völlig windstill und auch das Meer war ruhig und spiegelglatt. Man hörte nur etwas Vogelgezwitscher und das Meer plätscherte ruhig vor sich hin.


Es lag ja wieder einer dieser Aber / Fjorde vor mir und zwar der Aber Benoit.

Nach etwa 3 km befand ich mich am Eingang zum Aber Benoit und konnte auf der gegenüberliegenden Seite bereits mein Ziel St. Pabu sehen. Luftlinie etwa 500 Meter zum Wandern aber noch fast 20 km. Das ist jeweils schon etwas frustrierend. 🙄


Aber es war eine sehr schöne Etappe, die mehrheitlich durch den wilden bretonischen Wald führte. Zwischendurch begann es mal zu regnen und ich musste meinem Rucksack das Regenmänteli anziehen.

So gegen 11:00 kam ich an einer Austernfarm vorbei, aus der gerade zwei Männer mit vollen Plastiksäcken kamen. Beim einen schauten noch die Krabbenbeine zum Sack heraus. Da kann man sicher degustieren! Sie hatten eine riesige Auswahl – Austern in allen Grössen auch die Huitres Plates. Aber ich fass es nicht: die Madame erklärte mir das sei nur im Juli und August möglich. 🙄🙄🙄 Da steht man vor vollen Austern Körben und kriegt keine. Pardon aber ihr Franzosen sind schon etwas kompliziert und unflexibel.



Also ging‘s halt ohne Zwischenverpflegung weiter. Der Wald entlang des Aber Benoit ist sehr dicht und es herrschte tropisches Klima – feucht und schwül.






Die heutige Etappe kam mir sehr anstrengend vor. Mit 22 km nicht länger als die anderen zuvor, aber vermutlich lag es an dem tropischen Klima, zudem war mein Rucksack wegen des Proviants auch etwas schwerer. Oder vielleicht sind auch meine Beine langsam etwas müde. 🤪
Die beiden Herren haben mich sehr sportlich überholt. Allerdings habe ich etwas über die unterschiedliche Rucksack Grösse gestaunt.

Dieser Bauer hat mich doch tatsächlich mit seinen Düngerkörner auch gleich mitgedüngt. Die Körner sind mir nur so um die Ohren geflogen. 🙄 Hoffe ich bekomme jetzt keinen übermässigen Bartwuchs.



Saint Pabu ist ein kleines verschlafenes Dorf mit einem kleinen Laden und das nächstgelegene Restaurant hatte sogar offen. Für einmal Glück gehabt.
gseht ja würkli wie im Dschungel us. Die Franzose sind sehr eigenartig. dunkt eim würkli chli kompliziert det zReise🤔