Von Le Pouldu nach Larmor-Plage

Ein herrlicher Morgen ohne Regen erwartete mich heute. 

Das Frühstück fiel allerdings etwas mager aus. In der näheren Umgebung war nur gerade eine Bar offen. Anstelle von einem Croissant gab es ein Madeleine. Diverse Glaces oder Chips wären noch im Angebot gewesen. Und da wider erwarten das Madeleine nicht trocken und staubig war, gab es gleich zwei davon. 

Danach bin ich dann gemütlich los maschiert. Die erst Fähre von Le Pouldu nach Guidel Plage fuhr erst um 10:00 Uhr. Bis dorthin waren es nur gut 2 km zudem sollte dort nochmals ein Mosaikauge zu finden sein. 

Gestern Abend hörte ich in einem Beizli plötzlich schwyzerdütsch. Ich habe mich mit einem „Grüezi mitenand“ geoutet, mache ich eigentlich sonst nie. Die Frau ist aus Bern und ihr Mann ist Bretone. Nachdem sie früher in der Schweiz gelebt haben, sind sie nun seit 27 Jahren in der Bretagne. Dann war da noch ein älterer Herr auch Bretone, der aber ausgezeichnet deutsch konnte und es genoss mit uns allen wieder einmal deutsch zu sprechen. Er schwärmte wie schön es sei der Laita entlang zu wandern. Was ich ihm natürlich gerne glaubte, habe ich doch schon einige solcher Flussmündungen hinter mir und gehe davon aus, dass alle in etwa gleich aussehen. Zudem wäre meine heutige Wanderung 32 statt 21 km gewesen. Da konnte er noch so schwärmen – ich nehme die Fähre, wenn es schon einmal eine hat.

Am Hafen angekommen, war da auch schon ein weiteres Mosaik Auge. Vermutlich das letzte – so viel ich weiss, hat Pierre Chanteau weiter südlich keine mehr angebracht. Zum Abschied gesellte sich noch dieser Vierbeiner zum Auge. Ist das nicht ein schönes Foto!!!

Und hier kommt meine Fähre.

Die ersten Passagiere mit Hund.
Ich hingegen war die einzige Passagierin.
Für die 2 € gibt es sogar ein richtig grosses Billett.

Kaum in Guidel angekommen, was sehe ich da eine Boulangerie und was für eine. 🤗

Da kann man nicht einfach vorbeigehen! Also nichts wie rein. Bei diesem Angebot war ich fast etwas überfordert. 🙈 Leider lässt mein Rucksack aus Platz und Gewichtsgründen keinen Grosseinkauf zu. Aber als erstes gab es einen Kaffee und ein Pain au Chocolat und für unterwegs einen Wrap au jambon. Mittlerweile war es schon 10:30 Uhr und ich hatte gerade mal etwas mehr als 2 km geschafft. Dass der Weg nur flach und ohne Kletterpartien war, kam mir sehr entgegen. So konnte ich ein flottes Tempo hinlegen.

Die Surfer warten auf die grosse Welle.
Und hier wird gerade nach Meeresfrüchten gesucht.
Und immer wieder Strände, die zum Verweilen einladen.
Die letzten Instruktionen bevor es losgeht.
Le Fort Bloqué
Traumhafte Strände
Zwischendurch immer viel Kreativität
Tja und dann war ich am Ziel.
Direkt an diesem schönen Strand. Das habe ich doch gut geplant. 🤗

À demain. 🤗🥾🥾

4 comments

  1. Also deine Bilder sind wie immer umwerfend liebe Yvonne und die Mosaik Augen als roter Faden einmalig, da steigt die Spannung jeden Tag👍

  2. Dass du in dieser Bäckerei nicht einfach vorbei gehen konntest, kann ich gut verstehen 🤪 ganz tolle Bilder und eine traumhaft schöne Unterkunft 🤩

  3. Hallo Yvonne
    So tolle Bilder, bei der Bäckerei hätte ich auch einen Boxenstopp gemacht😃👍.
    Geniesse es liebe Grüsse
    Bea

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