
Oh la la ein Blick aus dem Fenster – der Himmel ist wolkenverhangen. Nach all den sonnigen Tagen ein ungewöhnliches Bild. Aber gemäss Wetterbericht sollte sich die Sonne noch zeigen, was sie dann am Nachmittag auch tat.

Mein Hotel lag etwas ausserhalb von Trébeurden und so ging es auf einem Trampelpfad neben der Strasse noch 1 km bis zum GR34. Trébeurden hat einen langen schönen Sandstrand an dessen Ende der Zöllnerweg hinauf führt.


Am Ende der Bucht liegt die kleine Halbinsel Milliau. Die habe ich aber rechts liegen gelassen.




Heute habe ich wieder mal eine Meldung von meinem Health App bekommen. 🙄


Rucksack-Wanderer waren heute fast keine Unterwegs, es war sehr ruhig auf dem GR34. Einmal kamen mir zwei Frauen entgegen, vermutlich waren sie gerade erst losgelaufen. Die eine mit einer Daunenjacke und die andere mit einem warmen Faserpelz. Denen wird bald warm dachte ich mir, denn nach etwa 20 Meter kam ein steiler Aufstieg.

Bis nach Beg-Léguer führte ein schöner Weg oberhalb der Küste entlang. Immer wieder mal mit einem schönen Sandstrand dazwischen.



Bei Beg-Léguer mündet der gleichnamige Fluss Léguer in den Atlantik. Von hier aus ging es dann fast 10 km dem Fluss entlang alles landeinwärts Richtung Lannion. Ziemlich frustrierend, wenn man weiss, dass der Weg am nächsten Tag auf der anderen Seite wieder alles zurück geht. Die Bretonen haben es wohl nicht so mit dem Brücken bauen. Eine Fussgängerbrücke würde schon genügen oder ein Drahtseil an dem ein Korb hängt mit dem man sich selber rüberziehen kann. Wären sicher viele froh drum.





Da der Weg dem Fluss entlang zurück etwas langweilig ist, habe kurzerhand für morgen ein Taxi organisiert und lasse mich ein paar Kilometer kutschieren. Zumal es 26 km wären.


Lannion hat rund 20‘000 Einwohner und war in früheren Zeiten eine wichtige Handelsstadt, wurde aber auch immer wieder durch Kriege erschüttert.
Übrigens noch zu den Wassertemperaturen hier:

Gemäss zuverlässiger Quelle hat der Zugersee auch nur 15 Grad.


Guten Abend Yvonne
Von solch grossen Feigen können wir nur träumen. Unsere, sind dagegen miniatur Exemplare. Mein morgen
«Schwumm » konnte ich mit 20° gerade noch ertragen, aber 15,7° ist auch nicht meine Temperatur.
Schlaf gut, Ursi und Bruno