
Ursprünglich wäre die heutige Etappe etwa 25 km gewesen und hätte mehrheitlich durch das Landesinnere geführt. Also vermutlich nicht eine besonders attraktive Route. Zudem war heute auch mit Regen zu rechnen. So entschloss ich mich mit dem Taxi bis nach Pont Lorois zu fahren. Von dort ging es dann nach Saint Cado. Saint Cado liegt eigentlich nicht auf der Route des GR34, aber gilt als eine der schönsten Sehenswürdigkeiten der Region. Tja jetzt fehlt halt nur noch die Sonne.






Die Insel Nichtarguer mit dem Maison de l’huitre, welches 1894 erbaut wurde und in dem früher der Austernzucht Aufseher wohnte.


Der Ria Étel ist ein Binnenmeer von 22 km² Fläche, das von mehreren Wasserläufen gespeist wird und der Lebensraum von zahlreichen Vögeln ist. Bekannt ist die Gegend aber auch für die berühmte Étel Flussauster. Und ja sie sind sehr lecker. 😋 🦪🦪🦪

Wie vorhergesagt, begann es leicht zu regnen und da es nur noch etwa 10 km bis Étel waren, beschloss ich eine längere Mittagspause im Madame Mouette zu machen.

Kurz nach eins hatte es dann aufgehört zu regnen und so ging ich den gleichen Weg bis zur Pont Lorois zurück. Inzwischen hatte sich auch der Riat Étel mit Wasser gefüllt und alles sah viel freundlicher aus.



Nach 3 km war ich bereits wieder bei der Pont Lorois.



Ein Blick zurück zur Brücke – muss ich mir Sorgen machen? Sieht ja sehr düster aus.

Schaue ich nach vorne sieht es etwas besser aus. Also einfach einen Zacken zulegen.


Heute sind noch andere mit Sack und Pack unterwegs.

Zum Glück breit genug.


Hier in diesem Einfamilienhaus habe ich für heute Nacht eine hübsche kleine 2-Zimmerwohnung mit Küche und allem. Kaum angekommen, regnete es auch schon in Strömen. Das war knapp!
Aber schon bald zeigte sich die Sonne wieder und ich schaute mich etwas in Étel um.


Étel war früher ein bedeutender Thunfischfanghafen, davon zeugen auch die vielen alten Fotos an der Poissonerie.



Heute ist Étel vor allem ein beliebter Yachthafen.

An der Mündung des Flusses Ria d‘Etel befindet sich die berühmt berüchtigte Wandersandbank Barre d’Etel. Zudem erschweren starke Strömungen das Überquerung des Flusses. Deshalb gibt es ein Signalhaus, das Booten beim Überqueren hilft.

Mein Weg führt mich morgen an der Mündung des Ria d‘Étel und der Wanderdüne vorbei. Hoffentlich ohne düstere Wolken.
🤗🥾🥾
Liebe Yvonne
Viele Sujets zum Malen, vor allem die Wolken sind eindrücklich. Ich freue mich schon auf deine gemalten Bretagnebilder 🎨🧑🎨😂😂😂 Danke für die schönen Fotos, das Meer und Segelboote sind halt immer wieder schön.
Liebe Grüsse aus Norwegen