Von Étel nach Penthièvre

Die GR34 Route hätte heute eigentlich über Erdeven geführt, also nicht entlang der Küste. Wieso das so ist, kann ich mir nicht erklären, denn es führt auch ein offizieller Wanderweg und teilweise auch die Veloroute entlang der Küste. Also war ich heute etwas auf Abwegen. 

Die Dünnen, die sich von Gâvres über Étel bis nach Quiberon erstrecken.

Der Eingang zum Ria Étel.

Das Wandern auf Sandwegen ist eher mühsam, aber schon bald ging es auf dem Wander- und Veloweg weiter. 

Immer mal trifft man auf einen Bunker aus dem 2. Weltkrieg.

Bei einer Abzweigung machte mich ein netter Monsieur darauf aufmerksam, dass ich ruhig den Küstenweg nehmen könne. Die Furt sei trocken, man komme gut durch. Das waren natürlich gute Nachrichten. So habe ich mir doch einen Umweg von 2 km erspart. Denn gemäss Komoot war dort kein Durchkommen. 

Tatsächlich man kam ohne nasse Füsse durch.

So und nun lag die ganze Halbinsel Quiberon mit dem schier unendlichen Strand vor mir. Bis zu zu meinem Hotel hiess das 10 km Strand wandern. Und am Strand sieht man so allerlei.

Los geht’s!

Hier gehen Mütter mit ihren Babies im Meer spazieren.

Und er kann sich wohl nicht entscheiden, ob er fischen oder surfen soll. Beides zusammen scheint mir eher schwierig.

Angeschwemmt – war leider nicht mehr zu retten.

Diese putzigen Strandläufer waren immer mal meine Begleiter.

Surfen wurde natürlich auch fleissig geübt.

Die Wellen hinterlassen schöne Muster im Sand.

Um 12:30 war ich bereits am Ziel, aber die Rezeption war erst wieder um 16:00 Uhr besetzt. Also machte ich es mir am Strand gemütlich. Davon gibt’s ja genug hier. Zum Baden war das Meer allerdings zu stürmisch.

Frisch geduscht ging es dann auf die Suche nach etwas essbarem. Viel Auswahl gab es nicht in walking Distanz.

Das passt doch zum heutigen Tag!

Der Barbesitzer fragte mich woher ich komme. La Suisse – da fing er an von seinen Skiferien in Adelboden und Engelberg zu schwärmen. So ist das, die einen wollen ans Meer und die andern in die Berge.

In der Zwischenzeit blies ein kräftiger Winde, was diese Strandsegler für ein kleines Rennen nutzten.

So ein Vehikel könnte ich morgen auch gebrauchen, denn es ist wieder Strand wandern angesagt.

Die Aussicht von meinem Balkon. Vielleicht gibt es noch einen schönen Sonnenuntergang.

Bonne nuit. 🤗🥾🥾

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