
In der heutigen Unterkunft konnte ich erst um 18:00 ins Zimmer. Und da nehmen sie es sehr genau. Gestern war check-in um 16:00 Uhr, als ich um 15:45 schüchtern fragte, ob ich ins Zimmer könne, hiess es: no, quatre heures. 🙄
Also konnte ich es heute gemütlich angehen. Zudem waren es nur gut 21 km und auch wieder alles flach.




Dieses Wachthaus wurde 1744 als Relaisstation erbaut. Von hier wurden im Falle von Bedrohung durch feindliche Schiffe Nachrichten zwischen den Wachthäusern von Lavillo und Théven Bras weitergeleitet.



Auf dem Weg begegnete mir immer mal wieder ein Wandergrüppli von fünf Frauen, die im gleichen Hotel wie ich waren. Mal waren sie vorne und mal wieder ich, bis sich irgendwo unsere Wege trennten.

Zwischendurch gab es immer wieder skurrile Felsformationen zu bestaunen.








Nach etwa 7 km kam ich zum Plage des Amiets. Ein wunderschöner endlos langer Sandstrand mit fast keinen Leuten. Da habe ich mir ausgiebig Zeit zum fötele genommen.







Um etwa drei Uhr war ich dann in Porsmeur und schon fast am Ziel. Im schönen Restaurant Roch Armor direkt am Strand habe ich dann eine längere Pause gemacht.

Zur Unterkunft waren es von hier nur noch knapp 3 km. Und auf diesem kurzen Stück habe ich es doch tatsächlich fertig gebracht wieder mal eine Abzweigung zu verpassen. Ich konnte den Weg allerdings sehen und so bin ich halt wieder quer Feld ein. Und natürlich prompt im Sumpf gelandet. Da hab ich mir einen schönen Schuh voll rausgezogen.
So nach dem Motto: Scho lang kei nassi Füess me ka!
Abgesehen von meinem Missgeschick war es heute eine sehr abwechslungsreiche und entspannte Etappe.

Wahnsinnig die Steingebilde. Meega schön diese Gegend. Zum Glück regnet es nicht, wenn du erst so spät ins Hotel kannst. Musst du dann manchmal noch waschen und trocknen die Kleider rasch? Liebe Grüsse Gaby
Gseht us wie i de Karibik de Strand 🤩